

Was wurde aus all den Frauen der Redaktion, des Verlags, des Layouts, des Satzes,
des Archivs, die uns acht Jahre oder zumindest Teile dieser Zeit begleitet haben? Darum
soll es bei dem Fest der Courage-Frauen am 22. Juni 2026 in Berlin gehen. Es findet ab
18 Uhr im Spiegelzelt der „Bar jeder Vernunft“ statt.
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Die COURAGE-Frauen haben eine wunderbare Festveranstaltung zum 50. Jahrestag ihrer
Gründung geplant. Es findet am 22.6.26 ab 18 Uhr im Spiegelzelt der „Bar jeder Vernunft“ statt.
Vor fünf Jahren trafen wir früheren Mitarbeiterinnen der Frauenzeitung COURAGE uns, damit wir uns als COURAGE-Frauen –
ich gehöre ja auch dazu - einmal untereinander an unsere Zeit als feministische Zeitungsmacherinnen erinnerten. Wir wollten wissen, was aus uns nach dem Ende der
COURAGE geworden ist und welche Bedeutung die Zeit in der COURAGE für uns bis heute hat. Die „Frauenzeitung COURAGE" bestand von 1976 bis 1984 und erreichte zeitweise eine Auflage von fast 70.000 Exemplaren bundesweit.
Das Ergebnis des Treffens war überraschend und eindeutig. Für alle Anwesenden – es waren etwa 20 Frauen ins Literaturhaus in der Berliner Fasanenstraße, den früheren
„Wintergarten gekommen – war klar: Die Arbeit in der COURAGE hatte das Leben aller bestimmt. Das Thema Frauen blieb für alle wichtig, egal ob es sich um eine
wissenschaftliche, künstlerische, journalistische, erzieherische oder körperbetonte Arbeit handelte. Dies galt unabhängig davon, wo ihr der jeweilige spätere Lebens- und Arbeitsort
lag – in Berlin, Bonn, Bayern, auf dem Land oder in den USA.
Der 50. Jahrestag der Gründung der COURAGE naht also und scheint vielen von uns ehemaligen COURAGE-Frauen noch einmal als eine Gelegenheit, öffentlich an die „Frauenzeitung COURAGE“ zu erinnern und auch anderen die zeitgeschichtliche Bedeutung dieser frühen publizistisch-feministischen Arbeit nahezubringen.
Damals gelang es uns, so viele Tabus über Frauen aufzudecken und zu brechen, dass wir die Auswirkungen davon bis heute entdecken.
Damals ging es um Gewalt gegen Frauen, um Vergewaltigung im Krieg, es ging um die Kulturgeschichte und den verhinderten oder zu entdeckenden Anteil der Frauen daran, es ging um die Sicht auf den Körper – das Thema Menstruation wurde in einem Sonderheft behandelt.

Wir konnten zeigen, in welchen Bereichen Frauen endlich arbeiten durften und wie lange sie an einer selbstbestimmten Berufswahl behindert wurden. Die erste Busfahrerin in Berlin, die erste Pilotin, die erste Frau bei den Berliner Philharmonikern, die erste Intendantin waren Topoi, die viele Frauen ermutigten und den Weg in die sogenannten Männerberufe ebneten. Auch Karrieren und Quoten in den Parlamenten wie im Management wurden schon gefordert. Es dauerte und dauert, bis dies Realität wurde. Die Forderung ist gewandert, jüngst wurde sie als Forderung nach Parität kurz vor ihrem Tod von Rita Süßmuth in die Medien gebracht. Zu Anfang war es wichtig, die Frauenbewegungen in der Gesellschaft zu vernetzen. Deshalb veröffentlichte die COURAGE Nachrichten aus der Frauenbewegung, News aus der internationalen Frauenbewegung und Frauentermine. Sogar ein Frauenadressbuch konnten wir herausbringen.
Zentral war auch der Blick auf Osteuropa. Die COURAGE druckte Texte der Untergrundbewegungen aus Polen, der Sowjetunion und der CSSR. Titelgeschichten über die DDR-Opposition „Frauen für den Frieden“ zeigten, wie die Einheit sich langsam näherte, nur dass wir sie als Blatt dann nicht mehr begleiten konnten.
Nach 8 Jahren trug sich die COURAGE nicht mehr, weil Frauenthemen auch Teil der anderen Medien geworden waren. Sie ging in Konkurs. Ein autonomes Frauenprojekt, dessen Forderungen von vielen anderen Medien erfolgreich (und professioneller) weitergetragen wurden. Schmerzhaft für alle, die dort gearbeitet haben. Aber auch für die Leserinnen. Bis heute werden Einzelne von uns immer wieder gefragt, ob es die COURAGE nicht mehr gibt. Nicht wenige Leserinnen bewahren die Hefte auf und die eine oder andere von uns bekommt privat plötzlich eine ganze Sammlung von COURAGE-Ausgaben geschenkt.
Was aber wurde aus all den Frauen der Redaktion, des Verlags, des Layouts, des Satzes, des Archivs, die uns acht Jahre oder zumindest Teile dieser Zeit begleitet haben?

Darum soll es bei dem Fest der COURAGE Frauen gehen.
Im Programm sind drei Podien vorgesehen:
Auf den Podien sitzen neben uns, den Courage-Frauen, u.a. Magdalena Kemper, Friederike Sittler, Helke Sander, Gitti Hentschel, Teresa Bücker.
Auch ein Zeichen der Hochachtung gegenüber der Leistung der COURAGE damals: Die MacherInnen der „Bar jeder Vernunft“ vermieten den COURAGE-Frauen ihr Zelt zum Selbstkostenpreis. Die „Stiftung Umverteilen/Die AG Frauen“ hat das Treffen mit einer Förderung von 1000 € bedacht. Ihr seht: Wie immer fehlt es an Geld. Der „Verein Frauenpolitik in Niedersachsen e.V.“ möchte es den COURAGE-Frauen dennoch ermöglichen, den 50 Jahrestag ihrer Gründung zu feiern und auch dabei mitfeiern. Dazu haben wir die Idee, dass alle, die Lust haben, zu dem Fest zu kommen, Eintritt zahlen und die es - wie wir - wichtig finden, die Geschichte der „Frauenzeitung COURAGE“ und des Feminismus der 70er und 80er Jahre wachzuhalten, helfen, dass dieses Fest zustande kommt. Das kann gelingen, wenn Ihr Euch/Sie sich beteiligen und möglichst viele von Euch etwas spenden.
Last and not least sollen Themen gesammelt werden: Was sollte heute in einer COURAGE stehen. Und wer sich verkleiden mag, kann ausprobieren, dass COURAGE behütet. Und eine Leserin von damals will ihre COURAGE-Hefte an die Besucherinnen verschenken.
Das Fest der COURAGE.Frauen, das mit den Frauen der damaligen neuen Frauenbewegung gefeiert werden soll, soll generationsübergreifendes Treffen werden.
Da keine der Berliner COURAGE-Frauen über einen Zugang zu einem Verein verfügt, hat sich der gemeinnützige „Verein Frauenpolitik in Niedersachsen e.V.“ (Vorsitz: Dr. Sibylle Plogstedt) bereit erklärt zu versuchen, die Finanzierung zu organisieren. Wir hoffen dabei auf Eure/Ihre Unterstützung.
Herzlichen Gruß von
Sibylle Plogstedt
Der „Verein zur Förderung der Frauenpolitik in Nds. e.V.“ stellt Spendenquittungen ab 700,00 € aus. Darunter reicht dem Finanzamt der Einzahlungsbeleg.
Unser Konto:
Verein zur Förderung der Frauenpolitik in Niedersachsen e.V.
IBAN DE39 2585 0110 0230 7805 04
BIC: NOLADE21UEL
Kennwort: COURAGE
Kontakt:
Verein zur Förderung der Frauenpolitik in Niedersachsen e.V.
Dr. Sibylle Plogstedt, Heider Chaussee 7, 29451 Dannenberg,
Tel: 05861-9867575, splogstedt@t-online.de
Die Eintrittskarten werden online gebucht auf der Homepage von „Bar jeder Vernunft“. Und zwar für den 22.6.2026. (Wird demnächst online geschaltet.)
Für Fragen zum Ablauf: Courage50@gmx.de
Die feministische Frauenzeitschrift COURAGE erschien von 1976 bis 1984 in den aufregenden Anfängen und Aufbaujahren der Neuen Frauenbewegung. Einige COURAGE Frauen erinnern sich an ihr Engagement für dieses erste überregionale sehr erfolgreiche Projekt!
Die Zwischentexte auf allen Seiten stammen von dem Faltblatt Aufruf, das die COURAGE Gründungsfrauen vor dem Erscheinen der Nullnummer herausgegeben haben. Spannend zu lesen wie die formulierten Ansprüche in den Artikelthemen umgesetzt wurden.
Wir brauchen eine Zeitung, die Frauen darin unterstützt, politische Verantwortung zu übernehmen und sie ermutigt, Privilegien und Macht zu beanspruchen. In Frauenzeitschriften, deren leitende Positionen durchweg von Männern besetzt sind, wird als Unterhaltung angeboten, dass die Anpassung an das anerzogene Frauenbild gar nicht schwer sei. Viele Seiten und tausend Tipps zu den Themen Mode, Schönheit, Kosmetik, Diätkuren, Kochrezepte und Reisen suggerieren den Frauen Attraktivität und Jugend, Vorher-Nachher Beispiele sollen uns zeigen, dass jede Frau ihr Aussehen "selbst bestimmen" kann.
Andere Themen, die Frauen für die Medien interessant werden lassen, dienen demselben Anpassungsziel: so werden Frauen die ungewöhnlich viele Kinder entbinden und aufziehen, glorifiziert. Berichte über Frauen, die Kinder und Ehemänner vernachlässigen, sollen jeden Versuch, aus ihrer Rolle auszubrechen, von vornherein diffamieren.
In den Tages-, Wochen- und Monatszeitungen wird über Frauen nur berichtet, wenn sie Positionen in Politik, Wissenschaft und Kunst erobert haben und halten können. In die Auswahl dieser Berichterstattung geht die Vorstellung der Männer ein, dass Frauen, die sich in Bereichen behaupten, die seit dem Ursprung der Familie für Männer reserviert sind, eine große Ausnahme sind und bleiben müssen. Wo Frauen eigentlich hingehören, erfahren wir auf der "Seite für die Frau", wo uns wieder klar gemacht wird, dass die Bereiche Intimität, Kindererziehung, Geselligkeit und Unterhaltung unsere Lebensinhalte umfassen sollen.
Frauen fangen an, sich für ein neues Selbstverständnis in unserer Gesellschaft zu interessieren und einzusetzen. Um die Entwicklung der Identität als Frau zu fördern, ist es notwendig, alle - inneren und äußeren - Formen der Ausbeutung und Unterwerfung aufzuzeigen und die Wirksamkeit ihrer ideologischen Verschleierung aufzudecken.
Deshalb brauchen wir eine Zeitung, die die politische Handlungsfähigkeit der Frauen nicht einschränkt, die ein Mittel ist, die Inhalte und Formen. eines auf Selbstbestimmung beruhenden. Frauenverständnisses zu diskutieren und die Auseinandersetzung darüber voranzutreiben. Die Aufgabe soll die Berliner Frauenzeitung "COURAGE" haben. . .
Zum 30. Jahrestag der COURAGE 2006 fand auf Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin ein Erinnerungstreffen der COURAGE Frauen statt.
Mit "COURAGE" wollen wir Frauen ansprechen, die mit Ihrer Rolle unzufrieden werden und keine Angst haben, die Gründe ihrer Unzufriedenheit - ob sie in der Familie oder im Beruf liegen - zu benennen und zu verändern. Auch staatliche Institutionen wie Parlamente oder Gerichte werden einer radikalen Kritik ausgesetzt, wenn sie frauenfeindliche Politik betreiben. Dasselbe gilt für Institutionen, die wie die Kirche oder die Familie, Frauen direkt in den Fesseln moralischer "Werte" halten. Frauen, die unsere Zeitung lesen, werden bestärkt, Kritik zu üben. Sie stellen zunehmend die Gesellschaft in Frage, die auf der Unterdrückung der Frauen basiert. Sie akzeptieren keine, die - gleich unter welchem Vorwand - diese Unterdrückung beibehält oder wieder einführt.
Wir wollen Frauen jeden Alters erreichen: Frauen zwischen 15 und 45 und auch ältere und alte. Wir richten uns an Schülerinnen und Studentinnen, denen es aufgrund ihrer Ausbildungssituation leichter fällt, sich zu Frauengruppen zusammenzuschließen. Angestellte, Verkäuferinnen und Arbeiterinnen wollen wir durch unsere Berichterstattung über die Situation am Arbeitsplatz und die Frauernpolitik der Gewerkschaften ansprechen. Die kritische Beleuchtung der Situation der Hausfrau ihrer Weiterbildungsmöglichkeiten wendet sich an die Hausfrauen in den Wohngettos wie dem Märkischen Viertel oder in Gropiusstadt. Berichte über die Situation von Rentnerinnen werden nicht nur für diesen Leserinnenkreis geschrieben, sondern sie sind auch ein Appell an jüngere Frauen, solche unwürdigen Bedingungen rechtzeitig zu verhindern, wenn diese nicht zu ihrem eigenen "Schicksal" werden sollen. Und natürlich wenden wir uns an die Frauen der Frauenbewegung in den Frauenzentren, in unabhängigen Frauengruppen und im Lesbischen Aktionszentrum, weil es uns mit dieser Zeitung darum geht, die Situation der Frauen zu verändern und nicht nur, sie zu interpretieren. Das aber können wir nicht als Redaktion, sondern nur als Teil der Frauenbewegung.
Seit 2008 ist die gesamte Auflage der COURAGE im Internet nachzulesen auf der Website der Friedrich Ebert Stiftung, die die Digitalisierung dankenswerter Weise übernahm.

1976 - Juni 1978 Redaktion
Medizinhistorikerin, Geschlechterforscherin,
emeritierte Professorin der Leibnitz Universität Hannover

1976 - Februar 1978 Redaktion
1968 erste weibliche Asta-Vorsitzende der FU Berlin,
sei 1970 engagiert in Südamerika, 1983 Gründung einer Eco Lodge in Bolivien

1976 - 1984 Redaktion Psychologin, Mitgründern der PSIFF der Psychosozialen Initiative für Frauen, Mitherausgebern von Blattgold

1976 - 1984 Redaktion
1986 - 1990 Redakteurin beim Vorwärts, seit 1990 freie Journalistin, Buchautorin, Hörfunkjournalistin und Filmemacherin

1976 - Februar 1978 Redaktion
1980 - 1986 Studium an der DFFB, seitdem Redakteurin, Drehbuchautorin, Regisseurin

1976 - Juni 1978 Redaktion
1980 freie Journalistin, tätig in der Journalistenausbildung, Buchlektorin, Projektarbeit "Soziale Stadt"

1976-1984 Redaktion
1984 freie Autorin, Moderatorin, Filmemacherin, Ausbildung zur Mediatorin,
eigene Mediationspraxis
Die Geschichte der Frauenbewegung Berlins und ihre kontinuierliche Frauen und Öffentlichkeitsarbeit stehen in engem Zusammenhang mit den Gruppen des Frauenzentrums und des Lesbischen Aktionszentrums.
Aus den Selbsterfahrungsgruppen, Quatschgruppen und Arbeitsgruppen entstanden Projekte wie das Buchcafe für Frauen, die Frauenkneipe "Blocksberg", Frauenseminare an der Uni, der Verein "Selbstverteidigung für Frauen", die "PSIFF Psycho-soziale Initiative für Frauen", Frauen-Wohngemeinschaften, Frauendruckerei, Frauenhaus und weitere Ansätze einer neuen Frauenkultur und -politik.
Daß die Frauenbewegung sich tatsächlich bewegt, zeigen wir auf an der Entwicklung der Schwangerschafts- Verhütungs- und Sterilisationsberatungen, an den Aktionen der Frauenzentren für die ersatzlose Streichung des § 218 sowie für die Aufhebung der Diskriminierung der Frau in den Massenmedien, an Diskussionen um Lohn für Hausarbeit, Lesben- und Frauenbewegung, an verschiedenen Auffassungen von Frauenpolitik.


Die erste COURAGE- die 0 Nummer - erscheint in Berlin im Juni 1976! Ab September gibt es die damalige Berliner Frauenzeitung monatlich.
Ab September 1978 ist die COURAGE bundesweit erhältlich und nennt sich jetzt - Aktuelle Frauenzeitung..

Die "Goldenen Jahre" unserer Zeitschrift! . Wir bekommen bundesweit immer mehr Abonentinnen. Und endlich können wir uns allen Lohn zahlen.

Die letzten Jahre als Frauenprojekt. werden kompliziert. Wir versuchen einen Neustart mit wöchentlichen Ausgaben. Mai 1984 müssen wir unsere Arbeit einstellen.

Am 17. 9. 1979 erschien unser erstes Sonderheft zum Thema
"Menstruation" in der langen Reihe unserer SONDERHEFTE. Es gab auch Bücher!
Monika Arnholdt-Esche
Marion Ballé
Eva-Maria Epple
Christa Banse-Bahl
Barbara Beck ✝
Sophie von Behr ✝
Roswitha Binder
Heide Brzenska
Traude Bührmann
Catherine Crémieu
Ellen Diederich
Conny Döhring
Christel Dormagen
Barbara Duden
Annette Eckert
Sigrid Fronius
Doris Fürstenberg
Christine Garbe
Cornelia Gewandt
Barbara Hagmeister
Rosie Havemann
Marion Hayens
Angela Henning
✝ In Erinnerung
Susanne Jaeger
Ruth Jaeggi
Reingard Jäkl
Hildegard Kawan-Behrendt
Birgit Klarner
Birgit Kleber
Jutta Konstandin
Regina Kramer
Christine Landgraf
Ingrid Lindemann
Inge Lutz
Anne Meckel
Christa Metz
Christa Müller
Renate Oldermann-Meier
Rita Ottens
Ulrike Peppmüller
Karin Petersen
Sibylle Plogstedt
Barbara Pörner ✝
Traudel "Hucky" Portzner ✝
Claudia Röhrbein-Freyburg ✝
Barbara Rosenberg
Dorothea Schemme
Carola Schewe
Monika Schmid
Paula Schmidt
Krista Schnorrenberg
Ele Schöftaler
Ingrid Schulte ✝
Renate Schulte
Henrike Seringhaus
Chris Siméon
Heidi Stein
Irene Stoehr ✝
Freya Straßburg
Gesine Strempel
Irmela von der Lühe
Barbara Weber Yoffee
Renate Weitzel
Olga-Maria Wernet
Jutta Williams
Henriette Wrege
Jo Wünsche ✝
Heidi Zimmermann
Petra Zöfelt
Sabine Zurmühl

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Für die Zusammenstellung und Gestaltung Barbara Weber Yoffee
und Monika Arnholdt-Esche (verantwortlich)
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